Frühlingswandern in Südtirol -
Wo die Natur sich für Sie frisch macht

Wandern rund um das Hotel Tyrol ist im Frühling einfach dufte! Der Geruch des frischen Grases hängt in der Luft, die ersten Vögelchen zwitschern früh morgens ihre Lieder. Apfelblüten versprechen buntes Obst und Bienen arbeiten fleißig am nächsten Honig.

In der Umgebung des Meraner Landes gibt es wunderbare Wander- und Waalwege, auf denen man das frühe Jahr in Südtirol miterleben kann, wie sonst kaum irgendwo.

Wenn sich die umliegenden Obstgärten in ein einziges Meer weißer und rosafarbener Apfelblüten verwandeln und sich die Natur wieder "frisch" macht, verführt sie unsere Gäste zum Frühlingswandern. Beim Spaziergang durch die blühenden Obstgärten finden Sie bei einem Besuch im Botanischen Garten von Schloss Trauttmansdorff den Höhepunkt der Blütenpracht. Pflanzen aus aller Welt zeigen in verschiedensten Formen und Farben ihre schönste Seite. Schon Kaiserin Sissi konnte sich diesem bezaubernden Charme nicht entziehen.

Entdecken Sie die geführten Frühlingswanderungen unseres Hotels in Schenna und genießen Sie Südtirols Natur in ihrer schönsten Form. Nicht nur das Wandern im Frühling ist schön, die Blütenpracht kann auch mit dem Mountainbike oder beim Nordic Walking bewundert werden.

Frühlingswanderung von Kaltern nach Altenburg

Mit dem Auto geht's Richtung Kaltern bis zur Sportzone auf einer Höhe von 550m. Von dort aus führt ein schöner Forstweg (für normalen Verkehr gesperrt) bis zum Ziegelstadel. Weiter geht's über den Gummerer Hof bis nach Altenburg. Hier finden Sie einen herrlichen Ausblick auf den Kalterer See und die Dolomiten.

Die wohl mit Abstand schönste Aussicht des Unterlandes erwartet Sie an Ziel dieses Ausfluges. Hinter der Kirche finden Sie einen atemberaubenden Ausblick auf den Kalterer See (147ha, 2 km lang, 1,5 km breit), die Südtiroler Weinstraße und die Obstanlagen des Unterlandes. Den Blick auf den Mitterberg mit der Ruine Leuchtenburg, auf die Berge des Etschtales (im Hintergrund das Schwarz- und Weißhorn), der Felswände des Latemars und links in der Ferne die Spitzen des Rosengartens, vergisst man nicht so schnell.
In Altenburg sehenswert ist das gotische Vigiliuskirchlein mit einem schönen holzgeschnitzten Flügelaltar, am Turm ein St. Christophorus und an der Westfassade ein Fresko der heiligen Kummernus. Die bärtige Frauengestalt am Kreuz wirft einem Geiger ihren rechten Schuh zu.
In der Nähe des Kirchleins wurden zwanzig römische Ziegelgräber entdeckt. Über Altenburg führte also eine Römerstrasse. Unterhalb des dreischiffigen St.Peter-Basilika findet man noch Reste der wahrscheinlich ältesten Kirche Tirols.

Gehzeit

ca. 4 hours

Höhenmeter

250 m asl

Frühlingswandern im Vinschgau, Südtirol - Hotel Tyrol im Meraner Land

Jesus Besinnungs- weg

Naturns (554 m) – Sportplatz – Unterschwarzplatz (774 m) – Sportplatz – Naturns

Naturns erreichen wir über die Vinschgauerstraße Richtung Reschenpass. Wir wandern vom Ortszentrum aus die Bahnhofstraße entlang und kommen zum Naturnser Sportplatz. Von dort geht’s weiter bis zum Einstieg in den Jesus Besinnungsweg. Dieser einzigartige Weg lädt zum Besinnen und Verweilen ein und besteht, ähnlich wie ein Kreuzweg, aus 15 Stationen. Dabei werden stets die Natur, die Landschaft und die Beschaffenheit des Geländes in seine Botschaft mit einbezogen. Eine Kurzbeschreibung der einzelnen Stationen erhalten Sie im Tourismusbüro oder am Einstieg in den Jesus-Besinnungsweg. 

Variante: Wer länger laufen möchte, folgt von der Station „die Kreuzigung“ dem Steig zum Unterschwarzplatzhof und weiter dem Weg Nr. 11 zum Gsindboden. Die Aussichtsplattform dort bietet einen herrlichen Rundblick über das ganze Tal und auch hinein ins Schnalstal. Sehen kann man unter anderem die Fundstelle des Ötzi, das Schloss Juval des Extrembergsteigers Reinhold Messner, die St. Prokulus Kirche und vieles mehr. 

Der Rückweg führt über die Tschirlander Heide und Tschirland nach Naturns oder über den Haslhof bis nach Tabland und über Tschirland nach Naturns.

Gehzeit

2 Stunden

Variante 1

3 Stunden (über Tschirland nach Naturns)

Höhenmeter

214 m

Einkehrmöglichkeiten

Unterschwarzplatz

Partschinser Wasserfall, Wandern im Frühling im Meraner Land

Partschinser Wasserfall

Der Partschinser Wasserfall ist einer der beeindruckendsten der Alpen. Seine Wassermassen schießen weit über eine freistehende Felswand hinaus und stürzen sich dann wie ein Wolkenbruch aus geöffneten Himmelschleusen in einer unablässigen Folge von "Wasservorhängen" tosend in die Tiefe. Bei günstiger Sonneneinstrahlung schimmern Myriaden von Tröpfchen in allen Regenbogenfarben.

Die Fallhöhe beträgt 97 m. Am mächtigsten ist der Wasserfall zur Zeit der Schneeschmelze (Mai bis Juli) oder nach heftigen Regenfällen (Wasserführung 4.000 bis 10.000 Liter pro Sekunde). Die hohe Luftfeuchtigkeit und Verdunstungskälte am Wasserfall ist nicht nur erfrischend und vitalisierend, sondern stärkt auch durch den verbesserten Gasaustausch in der Lunge das Immunsystem. Zur Bindung von Feinstaub und Abgasen, sowie Reinigung der Atemschleimhäute ist die "WASSERFALLKUR" ebenfalls empfehlenswert. Vom Dorfkern aus ist der Partschinser Wasserfall mit dem Gästebus oder zu Fuß (ca. 1,5 Std.) leicht zu erreichen. Ein gut gesicherter Steig führt zu einer Aussichtskanzel, von der man das imposante Naturschauspiel aus nächster Nähe bewundern kann.

Vom Zentrum von Dorf Tirol, das wir mit dem Auto in ca. 10 Minuten erreichen, aus wandern wir über den Schlossweg, einem einzigartigen Panoramaweg mit Ausblick auf das Burggrafenamt und Etschtal, vorbei an Schloss Tirol und dem St. Peter Kirchlein Richtung Schloss Thurnstein. Kurz vor dem Schloss, in einer Kehre, folgen wir der Beschilderung Algunder Waalweg rechts abwärts und gehen ein Stück über einen Fahrweg bis zum Ötzbauer. Hier führt der Steig kurz über einen steilen alten Steinplattenweg bergab. 

Diesem so genannten Ochsentod, sieht man die Benutzung durch die Ochsenkarren an den eingekerbten Fahrrillen noch an. Bald erreichen wir wieder einen Fahrweg und folgen diesem abwärts bis links an einer alten Kastanie der Waalweg mit der Beschilderung Gratsch - Tappeiner beginnt. Wir queren einen Bach und folgen diesem ebenen Weg, der uns oberhalb von Obst und Weinbergen nach Gratsch führt.
Am Ende des Weges erreichen wir wieder die Straße nach Schloss Thurnstein und folgen dieser bergab bis zur Tappeiner Kehre - dem Beginn der gleichnamigen Promenade. Dieser vor über hundert Jahren von Dr. Franz Tappeiner angelegte Weg führt durch eine botanische Vielfalt mediterraner Pflanzen oberhalb Merans, mit herrlicher Aussicht, den Küchelberg entlang. Oberhalb der Altstadt zweigt der Tirolersteig links aufwärts ab und führt anfangs über Stufen, dann über einen schönen Wanderweg auf den Segenbühel. Über den Segenbühelweg und die Hauptstraße gelangen wir zurück ins Ortszentrum.