Wenn man in Schenna urlaubt, aber ganz Italien sehen will

Italienisches Flair schwappt über die Grenzen der Provinz Südtirol und macht Lust auf mehr. Vom Hotel Tyrol sind Ausflüge zum Gardasee oder in die Inselstadt Venedig keine weiten Reisen. Dennoch lassen sie Besucher eintauchen in eine andere Welt. Mediterrane Leichtigkeit, ganz nah!

Irgendwann trifft es jeden. Wer gern fremde Länder kennen lernen möchte, muss auch Venedig gesehen haben. Über Bozen und Verona, erreichen Sie die Lagunenstadt in ca. 4 Stunden. Venedig ist keine Stadt wie andere. Sie lässt sich nicht besichtigen wie Paris oder London, denn Venedig ist nicht nur in bestimmten Vierteln oder Gässchen sehenswert, sondern als ein außergewöhnliches Ganzes. Keine Stadt der Welt hat die Menschen mehr beschäftigt als Venedig - einzigartig und faszinierend erhalten, trotz vieler Klischees. Venedig liegt im nordwestlichen Teil der Adria, durch 2 Landzungen vom offenen Meer getrennt, ist sie komplett auf dem Wasser erbaut und steht auf Pfählen, welche in den Meeresschlamm gerammt wurden. Mit rund 15 Mio. Besuchern pro Jahr gehört Venedig zu den TopTen - Reisezielen weltweit. Und das hat seinen guten Grund, ist doch die Lagunenstadt wegen ihrer einzigartigen Lage, den prächtigen Wasserstraßen und ihrem städtebaulichen Charakter mit keiner anderen Stadt vergleichbar.

Nicht von ungefähr wurde die Inselstadt zum Weltkulturerbe erklärt. Ein fast unüberschaubares Gassengewirr durchzieht den mittelalterlichen Stadtkern. Unzählige alte Brücken führen über zahlreiche Kanäle und Gotische Fensterbögen wechseln sich mit herrlichen Renaissancefassaden ab. Nutzen sie einen Tag und lassen sie sich durch die Gassen, Gässchen und Brücken treiben und die Geschichtsträchtigkeit der Paläste auf sich einwirken. Das Flair der schmalen Kanäle mit den leise dahin gleitenden Gondeln, die wundersam gestalteten Hausfassaden und das Sprachgewirr in den Gassen und auf den großen Plätzen ist ein Erlebnis, und selbst bei den kühnsten Erwartungen - die Ankunft in Venedig ist noch immer eine Offenbarung. Mit dem Schiff Vaporetto geht es zum Markusplatz, wo Sie Ihren Streifzug beginnen können.

Mit der Besichtigung historischer Dörfer und landschaftlich einmaliger Szenerien können Sie auf angenehme Weise das südländische Flair und die italienische Lebensweise rund um den See kennen lernen. Im 1.200 Einwohner-Dörfchen Torbole, dem Mekka der Surfer, angekommen, fahren Sie weiter nach Malcesine. Das kleine Städtchen dehnt sich rings um den Burgfelsen aus und erfreut sich bei allen Gardaseebesuchern großer Beliebtheit. Es heißt, Malcesine sei der malerischste Ort, die "Perle des Gardasees". Die engen Gassen, der Hafen mit seinen bunten Häusern, die Scaligerburg und der im Stil der venezianischen Gotik erbaute Palazzo dei Capitani, laden Sie zu einer Kaffeepause ein.

An Brenzone vorbei, erreichen Sie Torri del Benaco. In Torri hinterließen die Scaliger eine ihrer mächtigen Festungen. Schnell und bequem überqueren Sie mit der Fähre (Traghetto), die von Torri nach Maderno übersetzt, in knapp einer halben Stunde den See. An Land gekommen, führt uns die Reise weiter vorbei an Gardone, Saló, San Felice, Manerba und Desenzano nach Sirmione. Bevor Sie die Altstadt überhaupt zu Gesicht bekommt, erkennen Sie schon von weitem die mächtige Scaligerburg mit ihren quadratischen Türmen, Zugbrücken, unzähligen Zinnen und einem Stadttor, das heute jedermann Einlass gewährt. Die Wasserfestung in Sirmione zählt heute in ganz Europa zu den besterhaltenen Wehrbauten des Mittelalters. Nach einer Mittagspause, fahren Sie weiter nach Peschiera, Lazise und Bardolino. Wer noch nicht Bekanntschaft mit dem einstigen Fischerdörfchen Bardolino gemacht hat, dem sollte zumindest der leichte spritzige Bardolino-Rotwein ein Begriff sein. Schon die alten Römer, darunter kein geringerer als Julius Cäsar, wussten den trockenen, rubinroten Traubensaft zu schätzen. Den Grundstein des heute knapp 6.000 Einwohner zählenden Örtchens legten die Bewohner von Pfahlbauten, die sich nach der Eiszeit in der fruchtbaren Region ansiedelten.

In aller Früh geht’s los zu einer Rundfahrt in eines der schönsten und meistbesuchten Gebiete der Alpen, den Dolomiten. Die Route führt Sie vorerst über Bozen in das Grödental. Es zieht sich von Waidbruck hinauf bis zum Sellastock bzw. zu den Passübergängen Sella- und Grödnerjoch (2121 m). Spätestens jetzt erleben Sie hautnah den Zauber der Dolomiten. Bunte, blühende Wiesen, sattgrüne Almen, tiefblaue Bergseen und majestätische Felsen und Türme. Die Dolomiten-Landschaft erschließt sich dem Besucher auf einmalige Weise. Die artenreiche Pflanzenwelt und geologische Besonderheit sind weltweit einzigartig. In Stille und Beschaulichkeit zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite. Vom Grödnerjoch geht es dann weiter nach Corvara, über das Valparolajoch (2192 m) und den Falzaregopaß (2105 m). Von beiden Pässen aus erwartet Sie ein herrlicher Blick auf die gletscherbedeckte Marmolata (3.242 m). Nach weiteren 30 Minuten Fahrt erreichen wir Cortina d’Ampezzo (1.201 m), die erste Gastgeberin der Olympischen Winterspiele. Und hier, in den Ampezzaner Dolomiten, inmitten der Felsmassive des Monte Cristallo (3.154 m) und des Sorapis (3.205 m), können Sie Ihre Mittagsrast einlegen. Anschließend erreichen Sie ein weiteres Juwel der Dolomiten, den Misurinasee. Der zwischen der Cristallo- und der Cadinigruppe gelegene See gehört zweifellos zu den bekanntesten und malerischsten Dolomitenseen; besonders reizvoll ist sein Anblick von Norden her, wenn sich die Gipfel des Sorapis in seinem klaren Wasser spiegeln. Vorbei an den berühmten Drei Zinnen und dem Toblacher See, geht es weiter in Richtung Toblach, Sie durchfahren das namhafte Pustertal, vorbei an Bruneck bis ins Eisacktal nach Brixen (Kaffeepause) und anschließend erreichen Sie über Bozen wieder das Burggrafenamt.